Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Psychotherapie (AWP)
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 Die AWP macht 2012 eine Pause!

Kurse werden über www.ffap.eu angeboten.

Download Curriculum IPT für 2010/2011

Aktuelle Mitteilungen  2010-August

Neuerscheinung: die 3., völlig überarbeiteten Neuauflage des deutschsprachigen IPT-Manuals sowie "Interpersonelle Psychotherapie in der Gruppe - Das Kurzmanual".

       

 

Aktuelle Mitteilungen  2008-Nov

Schramm hat auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) im November 2008 im Rahmen des Fachreferats Psychotherapie gemeinsam mit Aldenhoff die Arbeitsgruppe IPT vorgestellt (siehe Präsentation).

 

 

 


Protokoll: Treffen der Arbeitsgemeinschaft IPT am 02. März 2007 von 13.30 bis 15 Uhr

Anwesend: siehe Teilnehmerliste

Diskussion: Nachdem die IPT letztes Jahr vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als Methode für affektive und Ess-Störungen positiv begutachtet wurde, besteht der nächste Schritt darin, dass die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beim Bundesausschuss einen Antrag stellt, damit die IPT für die Abrechnung bei den Krankenkassen zugelassen werden kann. Dr. Dahm hat sich dazu bereit erklärt. Hierfür benötigt die KBV klare Kriterien, z.B. Curriculum, wer/wo wird IPT gelehrt etc. Außerdem soll die IPT sowohl für die Facharztweiterbildung als auch für die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten eine größere Rolle spielen. Auch in diesem Rahmen muss sichergestellt sein, dass für diese Methode ein ausreichend großes Ausbildungsangebot besteht.

Curriculum: Das Curriculum wird diskutiert und beschlossen (siehe Power-Point Abb.). Im Rahmen eines Richtlinienverfahrens ist IPT nur mit abgeschlossener psychotherapeutischer Ausbildung abrechenbar oder als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik. Allerdings kann es auch bereits jüngeren KollegInnen in Ausbildung vermittelt werden. Diesen kann dann ein IPT-Zertifikat ausgestellt werden, aus dem hervorgeht, welche Module sie absolviert haben. Das Zertifikat können sie dann am Ausbildungsende nutzen.

Es wurde diskutiert, ob die IPT für ältere depressive Patienten von uns weiterentwickelt und gesondert als Modul angeboten werden sollte.

VT-Institute: Soll IPT in VT-Instituten angeboten werden (die entsprechende Nachfrage ist durchaus vorhanden) oder sollte sie als eigenständige Methode nicht subsummiert werden? Professor Aldenhoff spricht sich dafür aus, die Eigenständigkeit zu bewahren, auch weil viele ärztliche Therapeuten aus der psychodynamischen Tradition kommen. Insgesamt sollte die IPT schulenunabhängig bleiben.

Konsens: die IPT kann weiter in VT-Instituten angeboten werden, sollte dann aber klar als IPT abgegrenzt sein. Vorschlag: Die Theorie kann im VT-Institut vermittelt werden, die praktischen Fälle werden von einem IPT-Supervisor betreut, d.h. IPT soll zukünftig als Paket angeboten werden: Theorie + supervidierte Fälle. Das müsste man evtl. mit den verschiedenen VT-Instituten verhandeln.

Nächstes Treffen: Es sollte ein baldiges Treffen mit den IPT-Supervisoren geplant werden, um Inhalte der IPT-Workshops und andere Themen (z.B. Abstimmung des finanziellen Rahmens für IPT-Kurse/Supervision, Ausrichten des nächsten europäischen IPT-Kongresses) abzustimmen. Dazu werden alle IPT-Supervisioren angeschrieben und es wird nachgefragt, ob diese einverstanden sind, als offizieller IPT-Supervisor geführt zu werden (für den KBV-Antrag). Außerdem soll geklärt werden, welcher Supervisor noch Workshops und/oder Supervision anbietet (wenn der Bedarf nach IPT durch die Anerkennung steigt, sollten genügend Workshop-Leiter zur Verfügung stehen).

Internet-Seite: www.IPT.awp-depression.de

Der nächste IPT-Intensiv-Workshop findet in Freiburg am 22./23.06.2007 (Plätze sind noch verfügbar, aber begrenzte Teilnehmerzahl).

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